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zu allen Texten die Anführung in der
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Therapie
Fragen und Recherchen nach der effektivsten Therapieform
führen im
Zusammenhang mit Angst- und Panikerkrankungen meist zur Kognitiven
Verhaltenstherapie. Wer Spass am lesen hat und mehr
Informationen
möchte kann bei http://de.wikipedia.org ja mal die Begriffe Kognition, Therapie, Verhaltenstherapie
oder Kognitive
Verhaltenstherapie
in die Suche eingeben.
Gleich für welche
Therapieform man
sich entscheidet, am Anfang steht die Anamnese. Also die
Geschichte des Patienten und welchen Bezug sie zu seiner Erkrankung
hat. Anhand dieser Informationen entscheidet der Therapeut
dann
wie er dem Betroffenen am besten helfen kann, um dann gemeinsam mit ihm
an den Ursachen, Symptomen und deren Folgen zu arbeiten.
Ganz
nebenbei
Als Patient muss man ganz
nebenbei aber
auch noch
herausfinden wie Therapie funktioniert und wie man sich diese am besten
zu nutzen machen kann. Man braucht sicher nicht alle
Geheimnisse und
Hintergründe der Therapie zu erforschen, aber ein
grundsätzliches Verstehen bringt einem einen erheblichen
Vorteil.
Offen
für Neues
Begibt man sich in
eine
Therapie ist es eine
gute Sache wenn man offen dafür ist Neues zu lernen. Hat
man bis zu diesem Zeitpunkt gewisse Denk- und Verhaltensweisen
erlernt und sich "antrainiert" bietet einem eine Therapie die
Möglichkeit diese zu überdenken und sogar zu ersetzen. Dazu
muss man jedoch bereit sein, man muss Neues wollen. Neue Wege
zu
gehen erfordert natürlich immer auch eine kleine Portion Mut,
aber
man kann ja selbst bestimmen wie schnell und wie weit man geht.
Fragen
und Verstehen
Wenn man während
der
Therapie irgendetwas
nicht versteht, sei es ein Wort, ein Vorgang oder ein Zusammenhang, ist
es sinnvoll direkt nachzufragen. Schwirrt einem solch ein
"Rätsel" im Kopf herum, kann man sich nicht mehr richtig
konzentrieren, was während einer Therapie recht wichtig ist.
Wach
sein
Eine
Therapiestunde erfordert schon ein gewisses Maß an
Anstrengung
und Konzentration. Wenn man es also schafft, am Abend zuvor
mal ein
halbes Stündchen früher ins Bett zu gehen und nicht
auf den
letzten Drücker zur Therapiestunde kommt hilft das schon sehr.
Üben
üben
Leidet man unter Angst-
und
Panikerkrankungen kommt
man während einer Therapie irgendwann an den Punkt an dem man
sich
Situationen stellen soll die Angst- und Paniksymptome
auslösen. Hier
macht es wenig Sinn sich in eine solche Situation zu stürzen,
zu
schauen was passiert und dann auf irgendeine Art und Weise zu reagieren. Erfolgversprechender
ist es sich vorzubereiten, Etappenziele zu setzen und diese
Schritt für Schritt zu erreichen und zu erweitern. Also aktiv
zu
agieren.
Möchte man z.B. üben mit
dem Fahrstuhl zu
fahren könnte man hier ganz langsam anfangen, indem man
erstmal
ganz bewusst einen Fahrstuhl beobachtet. Wie betreten Leute den
Fahrstuhl und wie kommen sie wieder aus einem solchen heraus. Wenn
man diesen Vorgang einige Zeit beobachtet hat kann man langsam anfangen
aktiv zu werden. Zum Beispiel könnte man einen
Fahrstuhl der
gerade nicht genutzt wird betreten und ihn ein Stockwerk höher
schicken. Bevor sich die Türe schliesst kann man den Fahrstuhl
wieder verlassen und dieses Stockwerk zu Fuss hochlaufen. An
einem
Punkt an dem man die Funktion eines Fahrstuhls ausreichend beobachtet
hat kann man dann den ersten grossen Schritt wagen und "ein" Stockwerk
mit dem Fahrstuhl fahren, hierbei kann man individuell
entscheiden, ob man alleine fährt oder wartet bis jemand
einsteigt.
(Wer die Möglichkeit hat kann, am Anfang, natürlich
auch eine
Person mitnehmen die mit ihm übt)
In diesem
Sinne kann man
nun langsam die Anzahl der Stockwerke erhöhen und auch in
verschiedenen Etagen ein- und aussteigen.
Wichtig
bei dieser Art
zu üben ist es, dass man "bewusst" und in einem angemessenen
Tempo
vorgeht und regelmässig übt. Wie mit dem
Fahrstuhl, so
kann man auch alle anderen Situationen üben die mit Angst
behaftet
sind. Trifft man beim Üben einmal auf die Angst, so
ist
das kein Rückfall oder gar ein schlechtes Zeichen.
Man kann
wahrscheinlich nicht verlangen, dass die Angst von einem Tag auf den
anderen verschwindet.
Mit einem bischen Geduld und
bewusstem,
regelmässigem Üben kann man aber wirklich viel an
Lebensqualität zurückgewinnen.
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